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Luang Prabang 🇱🇦
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Schon als Kind stöberte ich stundenlang im Atlas meiner Eltern nach geheimnisvoll klingenden Ortsnamen wie Timbuktu oder Ouagadougou. Und nun sind wir genau an einem solchen Ort mit magisch-melodischem Namen gelandet: LUANG PRABANG; ein Wort, das beim Aussprechen fast auf der Zunge zergeht… Und das Städtchen hält, was der Name verspricht! Schon viele Rückkehrer aus Luang Prabang haben mir begeistert davon berichtet, und weil es auch Renato letztes Jahr hier so gut gefallen hat, haben wir diesen Laos-Abstecher in unsere Burmareise eingebaut. Auch mein erster Eindruck ist positiv, und ich bin gespannt, was es hier alles zu entdecken gibt.








Nur schon der Anflug auf Luang Prabang, das inmitten einer nebelverhangenen hügeligen Dschungellandschaft liegt, ist grandios. Auch die Stadt selbst mit ca. 50’000 Einwohnern ist sehr grün und liegt an der Mündung des Nam Khan Flusses in den Mekong. Unser Resort liegt direkt am Flussufer. Um ins Zentrum des Städtchens zu spazieren (oder zu fahren, da gratis Fahrräder zur Verfügung stehen), muss man also den Nam Khan Fluss überqueren, wobei man die Wahl zwischen einer klapprigen alten Holzbrücke und einer „gebastelten“ Bambusbrücke hat, die jedes Jahr nach Ende der Regenzeit neu gebaut werden muss, weshalb man als Tageszoll 5000 Kip (ca. 50 Rappen) bezahlen muss, wenn man sie überqueren will, damit das Geld für den jährlichen Neuaufbau zusammen kommt.




Mit dem Tempel Wat Xieng Thong und grossen Klosterschulen ist Luang Prabang das Zentrum des laotischen Buddhismus. Man trifft die Mönche und Novizen in ihren orangen Gewändern auf Schritt und Tritt, und die morgendliche Tour, bei der die Mönche durch das Dorf gehen und Essen erhalten, ist zu einer solch massiven Touristenattraktion geworden, dass auf Plakaten darauf hingewiesen wird, sich respektvoll zu verhalten und keine „Fotojagd“ daraus zu machen!



Nach einer ersten Erkundungstour geht es nun zunächst ins Getümmel des Nachtmarktes, der für frisches und supergutes Essen bekannt ist, und dann werden wir hoffentlich etwa so tiefenentspannt wie das Hundebaby auf dem Foto in die Federn sinken. Gute Nacht allerseits und bis morgen!


