Bali, Insel der Künste

Ubud (Insel Bali) 🇮🇩

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Auf unseren Reisen in Japan haben wir jeweils den Eindruck, dass sich dort eine sehr ähnliche Art von Ästhetik durch alle Dinge zieht: Das Anrichten von Speisen, das Gestalten von Gärten, Kalligraphien, Holzschnittkunstwerke, Kimonostoffe, Schreine und Tempel etc. Der Stil ist hier auf Bali zwar natürlich ganz anders, aber dieses Gefühl der ästhetischen Verwandtschaft aller Dinge haben wir auch hier auf Bali. Die kleinen Opfergaben, die Architektur der Tempel aber auch weltlicher Gebäude, Stoffe, aus Stein gehauene Skulpturen, aus Holz geschnitzte Masken, Schmuckstücke und und und… Hier stimmt der Mythos, dass jeder ein Künstler ist, vermutlich eher als bei den „Batik-Professoren“ von Yogya!

Es gibt denn auch sehr viele Steinmetze, Holzschnitzer, Silberschmiede etc. hier. Und da auch Buddha im speziellen balinesischen Hinduismus als einer von vielen Göttern vorkommt, stellen die Steinmetze unter anderem auch Buddhaskulpturen her. Einer davon sind wir vor einigen Tagen  schicksalshaft begegnet, und nun ist sie auf hoher See einige Wochen lang unterwegs bis in den Hafen von Basel, von wo aus sie dann ihren Platz bei uns im Garten ansteuern wird :-)))

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In Ubud wird man auf Schritt und Tritt von Fahrern angesprochen, welche einem Ausflugstouren anbieten. Auf diese Weise sind wir heute nach Norden zum Pura Ulun Danu Tempel und zu den wunderschönen Reisterrassen von Jatiluwih gefahren, was beides sehr lohnenswerte Ausflugsziele waren.

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Bei den balinesischen Tempeln gilt es die Zutrittsregeln zu beachten. Oft darf das Innerste einer Tempelanlage überhaupt nur von Balinesen betreten werden. Haben Nicht-Balinesen Zutritt, müssen sie auf jeden Fall um die Hüfte einen Sarong und einen Selendang (eine Art Schal) als Gurt dazu tragen, bei Festzeremonien sogar eine komplette spezielle balinesische Festtagstracht. Und gewisse Leute können anziehen was sie wollen und haben dennoch keinen Zutritt zu Tempeln, wie das etwas kurios anmutende Schild zeigt.

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Bestimmte Bereiche im Tempel darf nur ein Priester betreten – oder aber ein Hund ;-)))

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Am Abend haben wir uns auf ein weiteres touristisches Angebot eingelassen und eine balinesische Feuertanzdarbietung besucht.

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