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Furano 🇯🇵
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Nicht nur beim Wandern sondern auch beim vielen Zug fahren fühle ich mich in Hokkaido irgendwie heimisch. Besonders auf der Fahrt von Asahikawa nach Furano, wo ich Renato gegenüber sass und unsere unterschiedlichen Blickrichtungen aus dem Fenster lautstark mit dem Text von Mani Matters „Yr Ysebahn“ singend kommentierte, was dieser sich wohl auch nie erträumt hätte. Ein weiteres Zugserlebnis hatten wir in Furano, als wir uns im Hotellift unterhielten. Ein älterer Japaner erkannte unsere Sprache sofort und fragte, ob wir Schweizer seien. Als wie bejahten, erklärte er uns in perfektem Deutsch, dass er die Schweiz gut kenne und oft bereist habe. Sein liebstes Fotomotiv sei das „Chileli von Wassen“, da er selbst pensionierter Lokomotivführer sei und deshalb eine spezielle Faszination dafür empfinde.
Furano ist bekannt für seine Lavendelfelder, seinen Weinanbau und seine Käseproduktion und mutet daher irgendwie eher provençalisch als japanisch an.

Reisfelder und Weizenfelder wechseln sich ab, umrahmt von lieblichen Hügeln; eine wirklich sehr schöne Gegend!

Der Lavendel wächst allerdings nicht einfach wild sondern in grossen Feldern angelegt in einer Lavendel- und Blumenfarm etwas ausserhalb des Städtchens, wohin wir per Bus einen Ausflug gemacht haben. 


