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Helgoland 🇩🇪
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„Am achten Tag schuf Gott das Boot.“ Dies soll offenbar auf dem Schild über einer Werft stehen, die unter anderem auch Helgoländer Börteboote fertigt: Aus massivem Eichenholz, 10 Meter lang, 3 Meter breit, 8 Tonnen schwer – und natürlich hochseetüchtig!
Zufrieden gingen wir um 22 Uhr von Bord des Börtebootes – und von da direkt ins Bett.
Nur gerade 12 Stunden später fanden wir uns allerdings bereits wieder an Bord eines anderen Schiffes ein, doch dieses war kein Börteboot, sondern ein ganz anderes Kaliber. Wir hatten ihn ja am Vorabend auf unserer Rundfahrt schon gesehen, den Rettungskreuzer „Hermann Marwede“ – Flaggschiff der Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
Heute begnügten wir uns aber nicht damit, den Kreuzer von aussen zu betrachten sondern wollten es genauer wissen und nahmen an einer Führung teil.
Ich hatte im Vorfeld unserer Reise angefragt, ob eine Besichtigung möglich sei, weil ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte, den grössten aller Rettungskreuzer der DGzRS in seinem Heimathafen Helgoland in Augenschein zu nehmen, wenn ich schon hierher reise. Bei meinem ersten Ostseeaufenthalt in Travemünde fiel der Blick aus dem Hotelzimmer direkt auf die Trave und den dortigen Standort eines DGzRS-Rettungsbootes. Nicht selten sah man dieses zu einem Einsatz lospreschen, und ich entwickelte eine riesige Hochachtung vor diesen Seenotrettern. Ich wurde Spenderin, folge ihnen auf Instagram und freute mich natürlich über die kürzlich ausgestrahlte 1. Staffel der 10-teiligen Dokuserie „Die Seenotretter“
Doch damit noch nicht genug geboardet – Am späten Nachmitag bestiegen wir die Fähre Halunder Jet und winkten Helgoland Good Bye. Über Cuxhaven und Brunsbüttel gehts nun ca. 130 km die Elbe hoch nach Hamburg, wo wir den 2. Teil unserer Ferienwoche verbringen – und natürlich weiterbloggen – werden.
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