Fische und Drachen

Pulau Bidadari 🇮🇩


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Das Angel Island Resort auf Palau Bidadari ist einfach einmalig! Man wohnt wunderschön in einem von insgesamt nur 10 Bungalows, die den traditionellen runden Häusern der Region nachgebaut sind. Der Rest der Insel wurde naturbelassen, ist ein Nistplatz vieler Vogelarten und von einem fantastischen Korallenriff umzogen, das man ganz einfach vom Strand aus beschnorcheln kann. Die Insel hat 3 schöne Strände, von denen einer auch von Tauchbooten angefahren wird aber die anderen beiden nur den Inselgästen vorbehalten sind. Trotz der Abgeschiedenheit der Insel und ökologischer Einschränkungen (nur saisonale Produkte, keine Fische aus Schleppnetzen etc.) ist das Essen vielfältig und exzellent. Man kann entweder im Restaurant essen, das aus ein paar Tischen im Freien am Strand besteht, oder es wird einem von jungen Indonesiern, die hier in Gastronomie und Tourismus ausgebildet werden, auf der Terrasse des eigenen Bungalows serviert. Dieser ist wunderschön eingerichtet und hat ein tolles Badezimmer im Freien. Wer Einsamkeit und Ruhe sucht, ist hier goldrichtig; wir treffen ausser „unserem“ Personal keinen einzigen Menschen, dafür umso mehr bunte Fische aller Art beim Schnorcheln :-)))

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Gestern machten wir per Boot einen Tagesausflug nach Rinca, eine der 3 Inseln, wo die dinosaurierartigen Komodowarane vorkommen, die oft auch Komododrachen genannt werden. Mit einer  Länge von bis zu drei Metern bei einem Gewicht von über 70 kg sind dies mit Abstand die grössten existierenden Echsen. Als Beute gelten u.a. auch grosse Säugetiere wie Hirsche, Wildschweine oder Büffel, was bedeutet, dass die Warane durchaus auch für Menschen eine Gefahr bedeuten. Der Biss eines Warans ist vor allem deshalb gefährlich, weil man nicht einfach totgebissen wird, sondern aufgrund der giftigen Bakterien, welche die Warane im Speichel haben, im Laufe von etwa 3 Wochen langsam verendet und während dieser Zeit vom Waran als zukünftige Mahlzeit rund um die Uhr gehütet wird… Aus diesem Grund darf man die Inseln des Komodo Nationalparks nur mit einem Führer betreten, der mit einem langen gegabelten Stock ausgerüstet ist, um allfällige angreifende Warane abzuwehren. Mit unserem Führer haben wir eine eindrückliche Wanderung gemacht und unterwegs auch mehrere Warane gesehen.

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