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Himeji 🇯🇵
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Himeji wird üblicherweise als Tagesausflug besucht, weil die meisten Touristen meinen, die Burganlage aus dem 17. Jahrhundert sei hier die einzige Sehenswürdigkeit. Sie thront auf einem Hügel über der Stadt, ist in der Tat sehr eindrücklich und auch eine der ganz wenigen Burgen in Japan, die im Originalzustand erhalten geblieben sind und keine Nachkriegs-Nachbauten aus modernen Baustoffen sind. Aufgrund ihrer schneeweissen Farbe ist die Burg Himeji-jō auch unter dem Namen Shirasagi-jō (Weisser Reiher) bekannt. Sie zählt zu den nationalen Kulturschätzen Japans und auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das einzig Sehenswerte von Himeji ist die Burg aber keineswegs! Besonders schön fanden wir einen Ausflug auf den Mt. Shosha, der ab einem Aussenquartier von Himeji mit einer Seilbahn oder auch zu Fuss erreichbar ist. Hier kann man wunderbar durch die Wälder spazieren und trifft zwischendurch immer wieder auf schöne und eindrückliche Tempel. Die Engyoji-Tempelanlage gelangte zu einer gewissen Berühmtheit, da hier einige Szenen aus „The last Samurai“ gedreht wurden. Und da der Mt. Shosha ein paar Meter mehr über Meereshöhe liegt als unsere bisherigen Destinationen, fängt hier ganz langsam auch schon die Herbstfärbung der Ahornbäume an, für die unsere Reisezeit sonst eher ein wenig zu früh liegt.






Am Fuss der Burg befindet sich der wunderschöne Garten Koko-en. Obschon er sehr alt wirkt, wurde er erst im Jahr 1992 eröffnet und bildet mit seinen 9 Teilgärten eine grosse Breite der japanischen Gartenkunst aus der Edo Periode ab.





Himeji nicht nur als Tagesausflug zu besuchen sondern hier zu übernachten lohnt sich unserer Ansicht nach auf jeden Fall! Alleine schon deshalb, weil man dann die Zeit ganz anders einteilen kann, d.h. die Burg am besten gleich frühmorgens besucht, wenn die carweise anreisenden Tagestouristen noch gar nicht da sind…